| Membranstösse | |
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genähte Membranstösse: -Traditionelle Verbindungstechnik des Zeltbaus. Vorteile sind die Variabilität der Naht und der Ausführung. Genähte Verbindungen kommen bei Materialien zur Ausführung, die mit der heute üblichen Schweissverbindung nicht verbunden werden können. geschweisste Membranstösse: -Durch Erwärmung der Membranstreifen an den Rändern werden die Beschichtungen beider Bahnen dauerhaft miteinander verbunden.Schweisstechniken unterschiedlicher Ausführungen sind das Heißluftschweissen, das Heizelementschweissen und das Hochfrequenzschweissen. |
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geklebte Membranstösse: -Zug- und Schubkräfte werden mittels eines Klebers übertragen oder durch die Verbindung der chemisch angelösten Beschichtungen. geschraubte Membranstösse: -Die Ränder der Membranen werden mit Kedern versehen (Randsaum mit eingelegtem Stahl- oder Kunststoffseil oder auch Rundmaterial aus Alu-minium oder Kunststoff). Diese Keder werden in Kederschienen eingeschoben oder mittels Metallplatten miteinander verschraubt.Diese Verbindung ist wieder lösbar. Nachteilig ist die bedingte Luft- und bedingte Wasserdichtigkeit. |
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geschnürte Membranstösse: -Werden in die doppeltgelegten Randstreifen der Membranen Ösen eingesetzt, und diese durch Schnüre mit den Ösen einer gegenüberliegenden Membran verspannt spricht man vom Schnürstoss. Schnürstösse sind nicht dicht, dafür lösbar und in der Montage gut zu handhaben. Reissverschlüsse: -Sie sind eine einfache Möglichkeit notwendige Öffnugen (Fluchtwege) in Membranflächen verschliessbar zu machen. |
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| Membranecken | |
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Eckausbildung bei biegeweichen Rändern: Bei Membranstrukturen mit biegeweichen Rändern erfolgt die Krafteinleitung in der Ecke durch Seile oder Gurte, welche den äußeren biegeweichen Rand der gespannten Membranen bilden. Diese kräfteabtragenden gekrümmten Ränder treffen systembedingt in unterschiedlichen Winkeln auf die Membranecken. Diese Ecken erlauben auf Grund der räumlichen Enge nur eine geringe Dehnung der Membran. Der Zuschnitt und die gesamte Ausbildung muss also ausgesprochen exakt sein um Überspannungen im Eckbereich erst gar nicht entstehen zu lassen. Durch spannen der Abspannseile, die ebenfalls in den Membranecken angreifen, kann die nötige Vorspannung über die Membranränder in die Membranflächen eingebracht werden. Eckausbildung bei biegesteifen Rändern: Im Idealfall gibt es bei diesem System keine Ecken. Das ist dann der Fall, wenn ein kreisförmiger oder ovaler Grundriss zur Ausführung kommt. Bei rechtwinkligen oder spitzwinkeligen Grundrissen entstehen Ecken. Auf Grund der biegesteife Ränder ist es in diesen Ecken schwierig die erforderliche Vorspannung in die Membran einzuleiten. Wird dieser Sachverhalt nicht ausreichend berücksichtigt kommt es zur Faltenbildung und im Extremfall sogar zu Rissen im Membrangewebe. |
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| Membranränder | |
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Biegeweiche Ränder: Von einem biegeweichen Rand spricht man, wenn die Spannkräfte durch Seile oder Gurte in die Membran eingebracht werden. Die Seile werden beispielsweise in Membrantaschen eingelegt. Die Membran wird erst durch die eingebrachte Vorspannung zu einem stabilen Bauelement und auch nur dann, wenn sie nicht in einer Ebene, sondern mit gegensinniger Krümmung vorgespannt wird. Ist eine Membran nicht ausreichend vorgespannt kommt es bei angreifenden Windlasten zum Flattern oder Schlagen der Membran. Flattern über längere Zeit ist nicht nur akustisch störend, es kann vor allem zu Beschädigungen der Membran führen. Die Berechnung der ausreichenden Vorspannung der Membran ist durch die heutigen Rechnerprogramme problemlos möglich. Biegesteife Ränder Von einem biegesteifen Rand spricht man, wenn die Randausbildung mittels Stahl, Holz oder Beton geschieht. Um bei diesem System die Vorspannung in die Membranen einzu-bringen wird diese zumeist mit Hilfe spannbarer Elemente an die starren Ränder angeschlossen.Eine weitere Möglichkeit die Membran vorzuspannen besteht darin, die Membran an den Rändern starr zu befestigen und anschließend durch einen Mast oder Bogen in der Fläche vorzuspannen. Als optimale Grundrissform eines Membranfeldes bei biegesteifen Rändern gilt die runde und ovale Form. Mit biegesteifen Rändern ist es möglich eine starre Konstruktion (z.B. eine Fassade) an ein Membrandach anzuschließen und dabei die Anforderungen an Wärmedämmung und Luftdichtigkeit einzuhalten. |
| Seile und Gurte | |
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Seile: Da im Textilbau systembedingt alle Lasten über Spannung abgetragen werden, bilden die dafür nötigen Spannseile ein grundle-gendes Tragelement. Fast alle Seile, die eingesetzt werden bestehen aus Stahldrähten. Kunststoffseile können, wegen ihrer geringeren Belastbarkeit, nur in wenigen Fällen verwendet werden. Sie haben den Vorteil, dass die Kunststofffasern nicht rosten. Der Rostschutz bei Stahlseilen wird optimalerweise durch eine Beschichtung der Drähte mit einem kristallinen Gemisch aus Zink und Aluminium erreicht. Seile gibt es je nach Anforderung als Litzenseil oder Spiralseil. Zum Anschluss an andere Bauelemente können die Seilenden unter Verwendung von Klemmen dauerhaft zu Buchten geformt oder durch Verguss- und Verpressverfahren mit vorgefertigten Endbeschlägen dauerhaft verbunden werden. |
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Gurte: Neben den Seilen haben sich inzwischen Gurte aus Polyesterfasern, Polyamid oder Aramid zu einem, je nach Lastfall, vorteilhaften Tragelement für Membranränder entwickelt. Durch das Vernähen mit dem Rand der Membran entsteht eine unverschiebliche, in ihren Eigenschaften durch die Auswahl der Gurte und der Nähte durchaus tragfähige und dauerhafte Verbindung. Gurte sind je nach verwendetem Material nicht UV-Licht beständig und müssen entsprechend ummantelt werden.Gurte erfordern ganz andere Membraneckausbildungen als Seile.Es bedarf eines großen Grundwissens um den Bau mit Textilien, um alle Systembausteine auch hinsichtlich der Herstellung optimal aufeinander abstimmen zu können. |